Am Montag, 3. Mai, fand die Jugend debattiert-Landesqualifikation statt. Das KRG konnte dabei einen ersten großen Erfolg verzeichnen, da alle drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich abschnitten und damit in der nächsten Runde, dem Landesfinale, antreten durften.

Am Mittwoch war es dann soweit – das rheinland-pfälzische Landesfinale wurde im Beisein prominenter Gäste wie Ansgar Kemmann (Projektleiter Jugend debattiert), Hendrik Hering (Landtagspräsident) oder Bernhard Bremm (Bildungsministerium) abgehalten.

In der Altersstufe 1 (Klasse 8 bis 10) wurde die Frage, ob eine allgemeine Corona-Impflicht eingeführt werden sollte, debattiert. Das KRG wurde dabei von Clemens Wandslebe (10c) repräsentiert, der die Contra-Seite vertrat. Für seinen überzeugenden Einsatz gegen diesen Vorschlag wurde er mit dem 1. Platz ausgezeichnet und ist damit rheinland-pfälzischer Landessieger der Sekundarstufe 1.

„Soll die Reichskriegsflagge verboten werden?“ – das war die Streitfrage der Altersstufe 2 (Stufen 11 bis 13). Auch hier konnte das KRG einen großen Erfolg erzielen: Gabriela Nenninger (MSS 12) und Benedikt Jahn (MSS 11) präsentierten als Pro-Seite ihren Maßnahmenvorschlag und stützen diesen durch stichhaltige Argumente. Mit dieser Leistung konnten beide die Jury überzeugen, wodurch Gabriela den dritten Platz belegte und Benedikt sogar Landessieger wurde.

Damit qualifizierten sich Clemens und Benedikt für den Bundeswettbewerb und werden Rheinland-Pfalz in der nächsten Runde auf Bundesebene im Juni vertreten.

Natürlich bedarf es für einen solchen Erfolg auch einer intensiven Vorbereitung. Dazu gibt es am KRG eine Jugend debattiert-AG für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 unter der Leitung von Frau Zimmermann, in der das Debattieren gemeinschaftlich erlernt wird. In der diesjährigen Wettbewerbsrunde konnten die KandidatInnen also auf die tatkräftige Unterstützung durch die anderen AG-Mitglieder und ihrer Mentorin zählen.

Bei Jugend debattiert, einem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, geht es darum, konstruktives Streiten in einer Debatte mit festgelegten Regeln zu lernen. Dazu beleuchten vier Debattanten eine Streitfrage kritisch, indem zwei Schüler eine politische Maßnahme zur Änderung der aktuellen Situation vorstellen und gegen die Kritik der beiden Contra-Debattanten verteidigen. Bewertet werden dabei sowohl sprachliches Vermögen der Teilnehmer als auch Kenntnis des Sachverhalts und Argumentationsstrategie.

Glückwünsche aus dem Ministerium:

Nachdem ich gestern das Landesfinale Jugend debattiert am Monitor mitverfolgen konnte, möchte ich Ihnen sehr herzlich zum Erfolg von Clemens Wandslebe, Benedikt Jahn und Gabriela Nenninger gratulieren.

Wir sind in Rheinland-Pfalz mit 110 Netzwerkschulen in diesem Wettbewerb sehr gut aufgestellt und haben es als eines von wenigen Ländern geschafft, trotz Pandemie die vollständige Riege von 32 Qualifikationsteilnehmern ins Halbfinale zu bringen. Das bedeutete aber auch eine beträchtliche Konkurrenz auf der Landesebene.

Dass eine Schule drei von acht Finalisten stellt, ist schon selten. Noch seltener ist es, dass beide Landessieger, Sek I und Sek II, von derselben Schule kommen. Das verdient hohe Anerkennung, die ich hiermit an Benedikt, Clemens und Gabriela, aber auch an die betreuenden Lehrkräfte und an Sie als Schulleiterin übermitteln möchte. Ich nehme an, dass neben der Schulkoordinatorin Frau Zimmermann auch Herr Groß-Wesely mitgewirkt hat. Mit Ihnen allen freue ich mich über diesen herausragenden und verdienten Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Klaus Sundermann
Leiter des Referats 9412C
Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien
Alte Sprachen, Philosophie, Wettbewerbe
MINISTERIUM FÜR BILDUNG